Wechseljahresbeschwerden

Das Auftreten von Wechseljahresbeschwerden variiert individuell. Je ein Drittel der Frauen zeigen starke, mittlere und auch keine Beschwerden. Die meisten betroffenen Frauen kennen die vegetativen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Kreislaufinstabilität und Herzrasen.

Typisch sind aber auch Stimmungsschwankungen, Nervosität, Angstgefühle, innere Unruhezustände, Antriebstörungen und sexuelle Unlust.

Einige Frauen klagen über Hauttrockenheit und Haarausfall, Knochen-und Gelenkbeschwerden.

Im weiteren Verlauf kommt es durch den Östrogenmangel zum Austrocknen der Schleimhäute. Die damit verbundene Scheidentrockenheit kann zu Schmerzen beim Verkehr, häufigen Blasenentzündungen sowie zu Störungen der Blasenfunktion führen.

In den Wechseljahren kommt es aber auch zu Veränderungen im Stoffwechselgeschehen. Folgen sind Gewichtszunahme, Ansteigen des LDL- Cholesterins und Abfall des HDL-Cholesterins.

Das Risiko für Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen steigt.